Freimessen
Freimessen von Räumen, Silos und Behältern
Sicherheit beginnt vor dem Einstieg
Das Betreten von geschlossenen Räumen, Behältern oder Silos birgt erhebliche Gefahren. Unsichtbare Risiken wie Sauerstoffmangel, giftige Gase oder explosionsfähige Atmosphären lassen sich mit bloßem Auge nicht erkennen – mitunter aber erst, wenn es zu spät ist. Deshalb ist das Freimessen, also die Gasfreimessung vor dem Einstieg, ein zwingend notwendiger Schritt für den sicheren Ablauf von Arbeiten in diesen Bereichen.
Die GEARS SAFETY GmbH unterstützt Sie dabei mit erfahrenem Fachpersonal, präziser Messtechnik und rechtskonformer Dokumentation – damit kein Aufenthalt in einem geschlossenen Raum ohne geprüfte Sicherheit erfolgt.
Sauerstoffmangel, toxische Gase und explosionsfähige Atmosphären.
Freimessen ist fester Bestandteil der Gefährdungsbeurteilung.
Dokumentierte Messergebnisse und eindeutige Zutrittsfreigabe.
Was ist eine Gasfreimessung?
Beim Freimessen wird die Atmosphäre eines geschlossenen Raumes, eines Behälters oder Silos auf potenziell gefährliche Stoffe untersucht. Ziel ist es, zu bestätigen, dass der Bereich weder explosionsfähige noch toxische Gase enthält und der Sauerstoffgehalt für einen Aufenthalt ausreichend ist.
Die Gasfreimessung ist Bestandteil der Gefährdungsbeurteilung und gesetzlich verankert – unter anderem in:
- DGUV Regel 113-004 (Arbeiten in Behältern, Silos und engen Räumen)
- TRBS 1115 (Gefährdungen durch Gase in Arbeitsbereichen)
- GefStoffV (bei potenzieller Exposition gegenüber Gefahrstoffen)
Nur wenn die Messung eine sichere Atmosphäre bestätigt, darf der Bereich betreten oder die Arbeit aufgenommen werden.
Unsere Einsatzbereiche
Prüfung auf explosionsfähige Gase, Dämpfe oder Sauerstoffmangel – besonders relevant bei brennbaren Stoffen, Reinigungsarbeiten oder nach Revisionen.
Keller, Kanäle, Maschinenräume oder abgeschlossene Gebäudeteile mit potenziell gesundheitsschädlicher Atmosphäre.
Freimessung bei Reinigungs-, Wartungs- oder Umbauarbeiten in Bereichen mit technischen Gasen.
So läuft eine Freimessung ab
Analyse der Umgebungsbedingungen: verwendete oder gelagerte Stoffe, Luftaustausch, Wärmequellen oder chemische Reaktionen. Auswahl geeigneter Messverfahren und -geräte.
Messung mit kalibrierten, mehrkanaligen Gasmessgeräten auf Sauerstoffgehalt, Explosionsgrenzen (LEL/UEL) sowie toxische Gase wie Schwefelwasserstoff, Kohlenmonoxid, Ammoniak oder Lösungsmitteldämpfe – in verschiedenen Höhenlagen und Tiefen.
Detaillierte Dokumentation der Messergebnisse. Freigabe durch Fachpersonal und sichtbare Kennzeichnung am Zugang, z. B. durch eine Freigabe-Tafel.
Warum GEARS SAFETY?
- Spezialisierung auf Hochrisikoumgebungen
Erfahrung aus Offshore, Industrie und Versorgungseinrichtungen. - Fachlich geprüfte Qualifikation
Nach DGUV geschultes Personal mit zertifizierter Messtechnik-Kompetenz. - Modernste Messsysteme
Mobile Mehrfach-Gaswarngeräte, tragbare Messsysteme mit Pumpe und optionalem Datenlogger. - Schnelle Verfügbarkeit
Kurzfristige Einsätze bei Störungen oder ungeplanten Arbeiten möglich.
Ihr Mehrwert
- Rechtssichere Durchführung und Dokumentation
- Sicherheit für Mitarbeitende, Fremdfirmen und Rettungskräfte
- Vermeidung von Arbeitsunfällen und Folgeschäden
- Nachweisbare Einhaltung gesetzlicher Vorgaben
- Transparente Kommunikation durch klare Kennzeichnung
Fazit:
Das Freimessen ist kein bürokratischer Schritt, sondern ein zentraler Teil Ihres Sicherheitskonzepts. Mit uns an Ihrer Seite stellen Sie sicher, dass kein Mitarbeitender einen Raum betritt, in dem unsichtbare Gefahren lauern.
GEARS SAFETY – Sicherheit beginnt vor dem Einstieg.
